Munich Startup
Helsing erhält weitere 600 Millionen Euro

Helsing erhält weitere 600 Millionen Euro

Saskia Doll

Saskia Doll

17. Juni 2025

2 Min. Lesezeit

Nicht mal ein Jahr nach dem letzten großen Investment gibt Helsing den Abschluss seiner Series-D-Finanzierungsrunde in Höhe von 600 Millionen Euro bekannt. Das Geld kommt sowohl von alten wie von neuen Investoren. Prima Materia führt die Runde an, außerdem investierten Lightspeed Ventures, Accel, Plural, General Catalyst und Saab sowie BDT und MSD Partners.

Helsing wurde im Jahr 2021 gegründet und positioniert sich selbst als Verteidigungsunternehmen, das sich auf KI-basierte Fähigkeiten zum Schutz europäischer Demokratien fokussiert. Zu diesem Zweck entwickelt das Startup KI-Lösungen für moderne Waffensysteme und produziert nun zunehmend auch selbst Drohnen, Fluggeräte und Unterwasserdrohnen.

„Europa stärkt seine Verteidigungskapazitäten als Reaktion auf die sich ändernden geopolitischen Herausforderungen rasch. Damit besteht ein dringender Bedarf an Investitionen in fortschrittliche Technologien, die die strategische Autonomie und Sicherheitsbereitschaft gewährleisten“,

sagte Daniel Ek, Gründer von Prima Materia und Chairman von Helsing. Und meint weiter:

„Helsing ist als führendes KI-Unternehmen einzigartig positioniert, um diese kritischen Fähigkeiten und Innovationen in allen Bereichen der Verteidigung bereitzustellen. Durch die Verdoppelung unserer Investition bekräftigt Prima Materia sein Engagement für die Stärkung der technologischen Souveränität Europas – ein Ziel, das Helsing perfekt verkörpert.“

Nach Informationen des Handelsblatts soll sich Helsings Firmenbewertung durch die neue Finanzierungsrunde von etwa fünf Milliarden Euro auf nunmehr zwölf Milliarden Euro mehr als verdoppelt haben. Damit wäre das Münchner Jungunternehmen das wertvollste Startup in Deutschland.

Im Juli 2024 schloss Helsing eine Series-C-Finanzierung in Höhe von 450 Millionen Euro ab, an der General Catalyst, Elad Gil, Accel, Saab, Lightspeed Ventures, Plural und Greenoaks beteiligt waren. Erst zehn Monate zuvor hatte das 2021 gegründete Startup nach einem Investment von 209 Millionen Euro in seiner Series-B den Unicorn-Status erreicht.

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