Munich Startup
Ein Loft für Startups

Ein Loft für Startups

Kyrill Ring

Kyrill Ring

Kyrill Ring hat 15 Jahre lang als Live-Reporter fürs Fernsehen gearbeitet und ist seit Juli 2025 als Brand & Communications Manager bei Munich Startup tätig. Hier verantwortet er neben seiner Arbeit als Redakteur für die Webseite neue Formate wie den Videopodcast Pitch&People.

3. Juli 2025

2 Min. Lesezeit

Wie kann man es jungen Menschen leichter machen, nach München zu kommen und zu gründen? Diese Frage treibt Darius Göttert, ebenso Gründer von InGemeinschaft und Spreadly, an. Seine Lösung: Ein Ort, der alles bietet, was Startups brauchen. Der Gründer des neuen Startup-Inkubators sagt:

„Ich bin selbst mit 16 nach München gekommen und kannte von 1,3 Millionen Menschen niemanden. Ich habe mein ganzes Netzwerk vom Scratch aufgebaut und ich weiß wie mühsam das ist. Ich möchte anderen Menschen die Möglichkeit geben, diese Arbeit aus sieben, acht Jahren nicht machen zu müssen.“

Das Konzept sieht so aus: Sechs GründerInnen können bei Darius im Loft für ein paar Wochen einziehen, zahlen eine gedeckelte Miete (höchstens 1300 Euro im Monat) und bekommen dafür das All-Inklusive-Paket. Hier können sie in Ruhe ihr Startup gründen, potenzielle MitgründerInnen oder Mitarbeitende kennenlernen und erhalten den direkten Draht zu Investoren und weiteren wichtigen Playern im Ökosystem. 

Darius Göttert

„Wir haben unter anderem auch einen Partnernotar, Partnerbuchhalter und Partneranwalt, die man bei Bedarf jederzeit fragen kann. Und so kannst Du Dich voll und ganz darauf konzentrieren, Dein Startup zu bauen“,

erklärt Darius zu seinem Startup-Inkubator.

Unterstützt wird Darius Idee von mehreren Partnern, unter anderem der Techniker Krankenkasse und Munich Startup. So wird zum Beispiel die Küche im Loft zur „Munich Startup Kitchen“. 

„Ich finde es toll, wie die Stadt München und Munich Startup im Speziellen zeigen, dass ihnen das Thema wichtig ist und sie viel Energie und Geld in solche Ideen reinstecken. So können wir das Münchner Ökosystem weiter zusammenführen.“

Daran arbeitet der gebürtige Wittenberger mit Hochdruck. Sechs Wochen lang kommen zunächst sechs GründerInnen aus Deutschland für jeweils eine Woche ins Loft. Ab Oktober oder November sollen die BewohnerInnen dann länger bleiben, um ihren Traum vom eigenen Startup zu erfüllen. 

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