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Bleib auf dem Laufenden mit den neuesten Stories, Deep-Dives und Interviews aus dem Münchner Startup-Ökosystem. Von Funding-Deals über Gründer-Portraits bis zu Tech-Trends.

Omega Space Technology will Hagelschäden per Satellit in 72 Stunden regulieren
Satellitendaten gibt es längst im Überfluss. Doch in der Landwirtschaft und bei Versicherungen fehlt oft genau die Auflösung und Geschwindigkeit, die für konkrete Entscheidungen nötig wäre. Das Münchner Startup Omega Space Technology will diese Lücke mit Software, die frei verfügbare ESA-Daten automatisch in Schadensberichte, Bewässerungsvorschläge und operative Handlungsempfehlungen übersetzt, schließen. Parallel arbeitet das Unternehmen bereits an einer eigenen Satellitenkonstellation namens „KingTut“, die ab 2029 speziell für Agrar- und Versicherungsanwendungen eingesetzt werden soll.

Wie Münchner Satelliten die Ausbreitung von Waldbränden in Griechenland verhindern sollen
In Zukunft könnte es leichter sein, Waldbrände schneller zu erkennen und somit verheerende Schäden einzudämpfen. Möglich machen es vier speziell entwickelte Satelliten zur Waldbrandüberwachung, die das Münchner Spacetech-Startup Ororatech für Griechenland nun in Betrieb genommen hat.

Women in Tech: Luisa Buinhas von Vyoma
Luisa Buinhas ist Mitgründerin und Chief Program Officer von Vyoma. Das 2020 gegründete Startup bringt satellitenbasierte Teleskope in die Erdumlaufbahn, um eine Objekt-Überwachung der erdnahen Weltraumumgebung zu ermöglichen. Im Interview spricht die promovierte Luft- und Raumfahrtingenieurin über ihren Weg von der Wissenschaft ins Unternehmertum, warum Kommunikation im Deeptech-Bereich entscheidend ist und welche Rolle Spacetech für Sicherheit und Souveränität spielt.

130-Millionen-Deal: Münchner Laser-Startup Mynaric wird Teil von Rocket Lab
Rocket Lab hat die Übernahme der Münchner Mynaric AG abgeschlossen und dafür insgesamt etwa 131 Millionen Euro (155 Millionen Dollar) in Form einer nominalen Barzahlung plus 2.277.002 Rocket-Lab-Aktien aufgewendet. Für den Space-Markt ist der Deal relevant, weil sich Rocket Lab damit eine Technologie, die bisher knapp und schwer verfügbar war, ins Haus holt und zugleich seinen ersten europäischen Standort in München etabliert.

Delta Orbit: Raumtransporter für Satelliten
Das Deeptech-Startup Delta Orbit will Satelliten schneller und günstiger in verschiedene Orbits bringen. Mit einem leistungsstarken Raumtransporter können erstmals mehrere Umlaufbahnen in einem einzigen Start erreicht werden. Wie das Team Technologie aus der Forschung zur Anwendung bringt und die Raumfahrt effizienter machen will, erklärt CEO Christian Bauer im Interview.

Warum Europas Mega-Konstellationen am Software-Problem scheitern könnten
Mega-Konstellationen gelten als nächster großer Entwicklungsschritt der Raumfahrt – doch für Daniel Holle von Helsing entscheidet sich der Wettbewerb nicht im All, sondern in der Software, wie er beim Munich Space Summit klarmacht. Der Münchner Defense-AI-Spezialist argumentiert, dass erst KI und schnelle Softwarezyklen den Betrieb tausender Satelliten überhaupt beherrschbar machen.
Mit Origami ins Weltall – Wie Dcubed Satelliten entfaltet
Ein Satellit, der sich erst im All entfaltet und dabei Strukturen auf 15 Meter Größe ausfährt. Was wie Science-Fiction klingt, ist hochkomplexe Ingenieurskunst: Das Münchner Startup Dcubed entwickelt Technologien, die im Orbit präzise funktionieren müssen – oder gar nicht. Wir haben exklusiv mit Dcubed-Gründer Dr. Thomas Sinn über eine faszinierende Technologie gesprochen.

Airmo erhält 5 Millionen Euro Seed-Finanzierung
Das Weltraumtechnologie-Startup Airmo hat das weltweit fortschrittlichste System zur Überwachung von Treibhausgasen entwickelt. Die Finanzierung von fünf Millionen Euro ermöglicht es Airmo 2027 seine erste Satellitenmission zu starten.

Spacefounders startet Batch 7
Spacefounders sucht noch bis zum 10. März 2026 Startups für das 7. Batch. Das Programm richtet sich an GründerInnen zwischen Seed und Series A mit starkem Go-to-Market-Fokus. Bootcamps, Mentoring und Investorenzugang inklusive.

Auf zum Mond: Warum Bayern einen Moonport plant
Der deutsche Raumfahrtkonzern OHB SE gründet mit der European Moonport Company ein eigenes Zentrum zur Entwicklung von lunarer Infrastruktur in Bayern – ein Schritt von hoher strategischer Bedeutung für Europas Rolle im kommenden Wettlauf um den Mond. Die Gesellschaft soll Konzepte wie einen zentralen logistischen Mondhafen vorantreiben und Europas Fähigkeit für eine nachhaltige Mondpräsenz stärken. Wir haben mit Niklas Voigt, Head of Think Tank bei OHB, über die Mission gesprochen.

Zweiter Raketenstart von Isar Aerospace: Warum jede Sekunde zählt
Wenn im norwegischen Andøya erneut eine Spectrum-Rakete von Isar Aerospace abhebt, geht es um weit mehr als nur um einen weiteren Test. Der zweite Startversuch des Münchner Raumfahrt-Startups markiert einen entscheidenden Moment für die europäische New-Space-Szene und für den kommerziellen Zugang zum All. Denn bei diesem Flug zählt tatsächlich jede Sekunde. Wir haben mit Chiara Manfletti, Raumfahrtexpertin an der TUM, über den Start gesprochen.

Isar Aerospace schließt Verträge mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA)
Das Münchner Startup Isar Aerospace schließt als erstes privat finanziertes europäisches Unternehmen kommerzielle Startdienstverträge mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der EU-Kommission ab. Die Missionen starten ab 2026 mit der Spectrum-Rakete von Norwegen aus.