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Erfolgreicher Exit bei Sirion Biotech

Erfolgreicher Exit bei Sirion Biotech

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

June 25, 2021

2 min. read time

Sirion Biotech bietet virale Vektortechnologien zur effizienten Entwicklung und Durchführung von Zell- und Gentherapien. Das Startup mit Hauptsitz in Martinsried hat insgesamt 50 MitarbeiterInnen an Standorten in Deutschland, Frankreich und den USA. Die Lösungen des Unternehmens werden von verschiedenen Pharma- und Biotech-Unternehmen genutzt, die damit insgesamt mehr als 25 verschiedene Krankheiten erforschen.

Mit der Übernahme von Sirion will Perkin Elmer sein „Horizon Discovery“-Portfolio ergänzen. Dieses umfasst Gen-Editier- und Modulations-Tools für CRISPR, CRISPRi und RNAi, kundenspezifische Zelllinien für die Bioproduktion und Base-Editing-Technologien. Darüber hinaus soll die Akquisition die bestehenden Zell- und Genforschungslösungen von Perkin Elmer mit branchenführenden High-Content-, In-vivo- und Zellmalerei-Screening-Technologien, innovativen Immunoassays, Zellplatten-Readern sowie fortschrittlichen Automatisierungs-, Mikrofluidik- und Informatik- und Analyseplattformen weiter ausbauen. Christian Thirion, CEO von Sirion, erklärt:

„Unser Team freut sich auf die Zusammenarbeit mit Perkin Elmer, im Rahmen der wir unsere führende Position im Bereich viraler Vektortechnologien für die Zell- und Gentherapie weiter auszubauen. Als Teil von Perkin Elmer werden wir von einem erleichterten Zugang zu Genomanalyse-, Gene-Editing- und Base-Editing-Technologien sowie einer hervorragenden weltweiten Infrastruktur und Präsenz profitieren.“

Prahlad Singh, President und Chief Executive Officer von Perkin Elmer, ergänzt:

„Siebzig Prozent der Gentherapieversuche nutzen heute virale Vektoransätze, und wir erwarten, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird, da die Nachfrage nach gezielter Bereitstellung von hoher Nutzlast bei der Behandlung von Krankheiten wie Krebs groß ist. Durch die Kombination von Sirions innovativer ‚Payload‘-Transporttechnologie mit unseren bestehenden Horizon-Tools zur Bearbeitung von genetischem Material und unseren Lösungen für die phänotypische Forschung werden wir in der Lage sein, die Zell- und Gentherapie-Workflows von Organisationen zu unterstützen, die ihre Bemühungen rationalisieren und beschleunigen wollen.“

Sirion Biotech zeigte von Anfang an großes Potenzial

Marco Winzer, Partner beim HTGF, sagt:

„Wir sind sehr stolz, die erfolgreiche Unternehmensentwicklung von Sirion begleitet zu haben. Als Seed-Investor sind wir stets auf der Suche nach Technologien, bei denen bereits vor dem Markteintritt großes Potenzial erkennbar ist sowie nach hoch motivierten Gründerinnen und Gründern und Teams. All dies traf bei Sirion zu.“

Roman Huber, Geschäftsführer bei Bayern Kapital, stimmt zu:

„Wir waren von Anfang an sehr beeindruckt von der Fach- und Marktexpertise von Sirion und haben das Unternehmen von Anfang an aktiv begleitet. Wir freuen uns daher sehr über diesen großartigen Erfolg und wünschen Sirion alle Gute.“

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