Die drei Gründer Andy Bruckschlögl, Bernd Storm van’s Gravesande und Felix Haas eröffnen die Bits & Pretzels 2025 vor vollem Haus. Das Gründerfestival präsentiert ein radikal erweitertes Konzept, das Business-Relevanz in den Mittelpunkt stellt. Die Bühnenzeit wird um 60 Prozent reduziert, um mehr Raum für direkten Austausch zu schaffen – etwa bei Roundtables, kuratierten Matching-Formaten oder exklusiven Gipfeltreffen. Themenräume für Early-Stage-Startups, Female Founders, CFOs und Corporate CEOs sorgen zudem für noch mehr inhaltliche Tiefe und praktische Relevanz. (Foto: Munich Startup)
Direkt nach dem offiziellen Startschuss sprechen Felix Haas und Niklas Zennström, Gründer und CEO von Atomico, auf der Hauptbühne über Europas Rolle in der globalen Startup-Landschaft. Mit dem Motto „Connecting Europe“ positioniert sich die Bits & Pretzels als Schlüsselveranstaltung für die nächste Phase europäischer Innovationspolitik. Zennström betont: „Wir müssen Europa zum besten Ort der Welt machen, um etwas aufzubauen.“ Angesichts von KI, Klimakrise und medizinischen Innovationen mahnt er: „Wir dürfen nicht immer den Spielregeln aller andern folgen. Wir müssen gemeinsam schnell und verantwortungsvoll handeln.“ (Foto: Munich Startup)
Die Startup-Expo zeigt an beiden Tagen die Vielfalt der europäischen Gründerszene. BesucherInnen bewegen sich durch die Gänge, entdecken neue Ideen und kommen mit GründerInnen ins Gespräch. Montag und Dienstag wechseln sich die Ausstellenden ab, sodass insgesamt über 300 Jungunternehmen ihre Innovationen an einem eigenen Stand präsentieren. Damit bietet die Bits & Pretzels eine der größten Plattformen für Sichtbarkeit und Austausch in Europa. (Foto: Munich Startup)
Treffpunkt für GründerInnen: In der Munich Startup Lounge informieren wir gemeinsam mit Munich Business, der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt München, über alles, was das Ökosystem zu bieten hat. BesucherInnen erfahren hier, welche Förderangebote, Finanzierungshilfen und Gründungszentren München bereithält – und mit wem man am besten spricht, wenn man neu in der Szene ist. Zusätzlich bringt die Redaktion das Videopodcast-Format Pitch & People in einer Special-Edition mit: Interessierte Startups pitchen live vor der Kamera. (Foto: Munich Startup)
Und nicht nur bei uns wird gepitcht: Beim Halbfinale des „European Pitch Contest“ treten vielversprechende Startups aus ganz Europas gegeneinander. Ein Gründer präsentiert seine Idee, während die stellvertretende Vorsitzende des Startup-Verbandes Magdalena Oehl die Session moderiert. Insgesamt gehören die Top 50 Startups offiziell zu den Aushängeschildern von Bits & Pretzels 2025. Die besten 20 kämpfen in Halbfinals um den Einzug ins große Finale – und die Chance, am zweiten Tag auf der Hauptbühne vor Tausenden zu pitchen. Das beste Münchner Startup aus dem Teilnehmerfeld erhält zudem am Netzwerktag der Bits auf dem Oktoberfest unseren Munich Startup Special Prize. (Foto: Munich Startup)
Beim Panel „Security, Sovereignity & Dual Use“ diskutieren Marc Wietfeld (Arx Robotics), Will Blyth (Arondite), Leonard Wessendorff (Project Q), Jan-Hendrik Boelens (Alpine Eagle) und Amalia Contesi vom NATO Innovation Fund über die Zukunft europäischer Defencetechs. Die Bedrohungslage werde etwa durch Drohnenvorfälle in Skandinavien immer deutlicher, während sich die Branche zunehmend von Dual-Use-Modellen entfernt. Die CEOs betonen, dass Europa ein schwieriger Markt bleibt, solange Regierungen nur kleine Aufträge vergeben. Ihr Appell: mehr Mut, mehr Risikobereitschaft, größere Projekte. Vertrauen schaffen sie laut eigenen Aussagen, indem sie ausschließlich mit europäischen InvestorInnen arbeiten und ihre Systeme nur an europäische Demokratien und NATO-Partner liefern wollen. (Foto: Munich Startup)
Networking pur: Überall kommen GründerInnen, InvestorInnen und EntscheiderInnen miteinander ins Gespräch. Zwischen Sessions, Pitches und Panels bietet die Bits & Pretzels reichlich Raum für Austausch, spontane Begegnungen und neue Partnerschaften. Gerade diese persönlichen Gespräche machen den besonderen Wert des Gründerfestivals aus – hier entstehen Ideen, Kontakte und Kooperationen, die über die Messetage hinaus wirken. (Foto: Munich Startup)
Auf der Bühne des Panels „EXIST Startup Factories – Germany’s new Innovation Engine“ sitzen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, Helmut Schönenberger (UnternehmerTUM), Matthias Notz (Start2 Group) sowie die weiteren wichtigen Ecosystem-Builder Adrian Thoma (Nxtgn), Marco Weicholdt (Boost), Thomas Kirchner (Proglove) und Katrin Stegmaier-Hermle (Balluff) zusammen. Thema ist der Aufbau von zehn neuen Startup Factories in Deutschland, die sich am erfolgreichen Münchner Modell der UnternehmerTUM orientieren. Ziel ist es, nicht nur erste Gründungsschritte zu begleiten, sondern regionale Startup-Ökosysteme nachhaltig zu etablieren. Dabei sollen Talente in ganz Deutschland gezielt gefördert und die nationale ‚Startup Family‘ gestärkt werden. Reiche macht deutlich dass es für die Wiedererlangung der Wettbewerbsfähigkeit wichtig sei, Menschen zu vertrauen, die Risiken eingehen wollen, „Wir brauchen mehr Risiko, mehr Optimismus und weniger Bürokratie.“ (Foto: Munich Startup)
Für alle, die zu viel Veränderung auf einmal überfordert: Keine Sorge, mit den wichtigsten Traditionen bricht die Bits & Pretzels auch 2025 nicht. Das obligatorische Weißbierkarussell bleibt nicht nur Hingucker und beliebter Treffpunkt, sondern erinnert auch alle nationalen und internationalen BesucherInnen beständig daran, wo Startup-Europa sein Zentrum hat: in München. (Foto: Munich Startup)
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