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Energytech-Startup Entrix schließt Finanzierungsrunde ab

Energytech-Startup Entrix schließt Finanzierungsrunde ab

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

7. September 2023

2 Min. Lesezeit

Mit seiner Lösung ermöglicht es Entrix, den Strom aus flexiblen Energieanlagen wie beispielsweise großen Batteriespeichern optimal zu handeln. Das Angebot umfasst Optimierungslösungen für große Batteriespeicher und „hybride Anlagen“, bestehend aus erneuerbarer Erzeugung und Speichern. Aber auch virtuelle Kraftwerke (VPPs), in denen kleinere Energieanlagen zusammen vermarktet werden, werden von dem Startup bedient. Das Ziel der Münchner ist es, Angebot und Nachfrage im Stromsystem im Gleichgewicht zu halten – und den Strom zum maximalen Wert an der Börse zu vermarkten.

Die nun abgeschlossene Investitionsrunde wird unter anderem von dem Hamburger Family Office Abacon Capital getragen, das unter anderem als Hauptaktionär des im MDAX notierten Solar- und Windparkbetreibers Encavis bekannt ist. Ebenfalls investiert haben das Enpal aus Berlin sowie die Clean-Energy-Investoren Kraftwerk Ventures und Pelion Green Future aus München. Pelion hatte bereits zur Gründung von Entrix im Sommer 2021 in das Unternehmen investiert. Hinter dem Investor steht das Family Office von Rocket Internet-Mitgründer Alexander Samwer. Darüber hinaus beteiligen sich mehrere Business Angels an der Finanzierungsrunde.

Laut FAZ konnte Entrix insgesamt bereits acht Millionen Euro an Investitionen einsammeln. Der Großteil der Summe sei dabei in der aktuellen Finanzierungsrunde geflossen.

Entrix sieht Deutschland als Vorreitermarkt für Batteriespeicher in Europa

Steffen Schülzchen, Gründer und CEO von Entrix, sagt:

„Wir freuen uns unheimlich darüber, so starke Investoren aus dem Energieumfeld für uns gewonnen zu haben. Damit haben wir Partner an Bord, die uns neben dem Kapital auch durch ein herausragendes Industrienetzwerk und tiefes Branchenwissen unterstützen. Das sind ideale Voraussetzungen für die Weiterentwicklung unserer Lösung zur Vermarktung flexibler Energieanlagen.“

Entrix ist registrierter Energiehändler und agiert als Dienstleister für die Eigentümer der Energieanlagen. Hierzu zählen laut FAZ Family Offices, Infrastrukturfonds oder auch kleine und mittelgroße Stadtwerke. Als Partner konnte das Startup unter anderem die Deutsche Kreditbank (DKB) im Bereich Finanzierung, Aurora Energy Research im Bereich Marktanalyse sowie mehrere Lieferanten von Speichersystemen gewinnen. Aktuell ist Entrix in Deutschland und Großbritannien aktiv – das Startup bezeichnet die beiden Märkte als europäische Vorreitermärkte für Batteriespeicher – weitere Länder sollen folgen.

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