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Grundsteinlegung für das neue Werk1.4

Grundsteinlegung für das neue Werk1.4

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

8. Oktober 2021

3 Min. Lesezeit

Bei der feierlichen Grundsteinlegung betonten Staatsekretär Roland Weigert, Bauherrenrepräsentantin Caroline Eckart und WERK1-Geschäftsführer Florian Mann die herausragende Bedeutung des Gründungszentrums für München und die bayerische Wirtschaft. 

„Gründer sind der Mittelstand von Morgen. Und der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft.“

So fasste Staatssekretär Roland Weigert zusammen, warum die Förderung von Gründern durch das Bayerische Wirtschaftsministerium im Werk1 und künftig im Werk1.4 ein wichtiger Bestandteil der bayerischen Wirtschaftspolitik sei.

Blaupause für andere Standorte

Mit der Grundsteinlegung für das Werk1.4 startet das Projekt in seine nächste Phase. Weigert betonte, dass das WERK1 die Blaupause sei, um auch an anderen Standorten in Bayern Gründer zu stärken und Innovationen erfolgreich zur Marktreife zu bringen. Es gehe mit dem Engagement darum, die Wettbewerbsfähigkeit Bayerns und den Ruf Bayerns als Gründerland auch in Zukunft zu stärken.

Bauherrenrepräsentantin Caroline Eckart stieg in ihre Rede mit einem Zitat der Architektin Julian Morgan ein:

„Meine Gebäude werden mein Erbe sein… Sie werden für mich sprechen, auch lange nachdem ich fort bin.“

Eckart erinnerte daran, dass das Werk1 das erste Gebäude gewesen sei, das ihr Großvater nach dem 2. Weltkrieg auf dem Areal errichtete. 

Startups in ihrer Wachstumsphase begleiten

Werk1-Geschäftsführer Florian Mann wies in seiner Rede auf die besondere Bedeutung des Gründungszentrums für das Münchner Startup-Ökosystem. 10 Unternehmen würden sich monatlich im Werk1 bewerben. Nur ein oder zwei würden dabei den Sprung ins Gründungszentrum schaffen, in dem aktuell 35 Startups zuhause sind. Das werde sich mit der Erweiterung um das Werk1.4 ändern. Durch das neue Gebäude entstehe zusätzlich die Möglichkeit, besondere Startups nicht nur in ihrer Entwicklungs-, sondern auch in ihrer ersten sensiblen Wachstumsphase zu begleiten. Mann führte zudem aus, wie wichtig der neue Coliving-Bereich im Werk1.4 sei. Dieser sorge in Zukunft dafür, dass Unternehmen in Zukunft mehr Energie in ihre Arbeit stecken könnten, statt wertvolle Ressourcen mit der in München schwierigen Wohnraumsuche zu verbrauchen.

Hauptmieter im neuen Werk1.4 wird wie im Werk1 die Werk1.Bayern GmbH sein. Sie erweitert mit dem Werk1.4 ihr Angebot für Startups um 3.200 m² Büro-und Coworking-Fläche. Startups können im Coworking-Bereich Schreibtische nutzen oder Einzelbüros anmieten. In den beiden oberen Stockwerken des neuen Werk1.4 sollen zusätzlich 63 Boarding-House-Apartments sowie ein Aufenthaltsbereich entstehen. Das soll auch für die 200 m² große Dachterrasse gelten, die zusätzlich gastronomisch genutzt werden kann.

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