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Omegga erhält 10 Millionen Euro Seed-Kapital

Omegga erhält 10 Millionen Euro Seed-Kapital

Saskia Doll

Saskia Doll

24. April 2026

2 Min. Lesezeit

Omegga sichert sich 10 Millionen Euro in einer Seed-Finanzierungsrunde. IQ Capital und Capnamic führen die Runde an, zusätzlich beteiligt sich der EIC Fund. Das Startup entwickelt eine KI-basierte Spektroskopie-Technologie, die das Kükentöten verhindern soll und bereits im industriellen Einsatz läuft.

CEO und Mitgründerin Katharina Hesseler betont die Bedeutung der neuen Investoren:

„Mit IQ Capital und Capnamic an unserer Seite gewinnen wir Partner, die nicht nur Kapital, sondern tiefes technologisches Verständnis mitbringen. Diese Runde ist ein starkes Signal für das enorme Potenzial unseres Ansatzes, einen neuen Standard in der Industrie zu setzen.“

Omegga adressiert mit seiner Lösung ein zentrales Problem der Geflügelindustrie. Weltweit töten Betriebe jedes Jahr Milliarden männlicher Küken, da sie wirtschaftlich nicht nutzbar sind. Die Technologie des Startups bestimmt das Geschlecht bereits im Ei und ermöglicht Brütereien effizientere und tierschutzkonforme Prozesse. Erste Kunden setzen die Lösung bereits im laufenden Betrieb ein.

Kapital für Wachstum und Plattformausbau

Mit dem frischen Kapital treibt Omegga die Skalierung seiner Technologie gezielt voran. Das Team erweitert seine Strukturen und entwickelt die Plattform weiter, um zusätzliche Einsatzfelder zu erschließen. Neben der Geflügelindustrie sieht das Unternehmen Potenzial in Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und industrieller Qualitätskontrolle.

Auch die Investoren unterstreichen die Breite der Anwendungsmöglichkeiten. Christian Knott, Managing Partner bei Capnamic, sagt:

„Mit Omegga entsteht eine Plattformtechnologie mit dem Potenzial, gleich mehrere Industrien grundlegend zu verändern. Das Team verbindet wissenschaftliche Tiefe mit unternehmerischem Pragmatismus – eine seltene Kombination.“

Mason Sinclair, Partner bei IQ Capital, ergänzt:

„Omeggas Kombination aus Spektroskopie und KI bewährt sich bereits in der Industrie, löst ein dringendes Problem und schafft gleichzeitig eine Plattform für die nicht-invasive und branchenübergreifende Materialanalyse.“

Omegga gründeten Katharina Hesseler, Till Nöllgen und Paul Günther 2020 in München gemeinsam mit weiteren GründerInnen. Das Startup kombiniert KI, Optik und industrielle Systeme zu einer Technologieplattform, die neue Standards in verschiedenen Branchen setzen soll.

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