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Robco: US-Expansion und Tech-Förderung

Robco: US-Expansion und Tech-Förderung

Saskia Müller

Saskia Müller

Nach zwei erfolgreichen eigenen Gründungen und einer langjährigen Tätigkeit in der Presse- und Medienlandschaft verstärkt Saskia nun die Redaktion von Munich Startup.

26. September 2025

2 Min. Lesezeit

Robco, im Jahr 2020 an der Technischen Universität München gegründet, treibt seine Expansion in die USA voran: Kürzlich hat das Münchner Startup einen Hauptsitz in San Francisco eröffnet und im gleichen Zuge das US-Unternehmen Rapid Robotics übernommen. Mit der Übernahme von Rapid Robotics integriert Robco Hard- und Software sowie einen gewachsenen Kundenstamm. Damit stärkt das Unternehmen seine Präsenz in Nordamerika und gewinnt ein lokales Team sowie bestehende KundInnen hinzu. Robco betreibt Montagewerke in Texas und arbeitet bereits mit Industrieunternehmen in 14 amerikanischen Bundesstaaten zusammen.

Effiziente Automatisierung auch für kleinere Betriebe

Besonders kleinere US-Betriebe stoßen laut eigener Aussage in der Automatisierung an Grenzen, weil sie nicht genug Personal oder Kapital haben. Robco will mit modularen Robotern Abhilfe schaffen: Sie lassen sich flexibel einsetzen, mit einer No-Code-Software programmieren und bieten zudem ein Pay-as-you-go-Modell: KundInnen zahlen nur dann, wenn Roboter im Einsatz sind.

Roman Hölzl, CEO von Robco, erläutert das Konzept:

„Automatisierung ist für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Industrieunternehmen von entscheidender Bedeutung. Mit unseren modularen Robotern möchten wir Unternehmen jeder Größe eine bezahlbare, flexible und risikoarme Lösung bieten.“

Förderung vom Physical AI Fellowship

Parallel zur Expansion wurde Robco in das Physical AI Fellowship aufgenommen. Das Programm von Amazon Web Services (AWS), Nvidia und Mass Robotics richtet sich an Startups, die intelligente Systeme für reale Anwendungen entwickeln.

Für Robco bedeutet das: 200.000 US-Dollar Cloud-Guthaben von AWS, Zugang zu den KI- und Simulationsplattformen von Nvidia sowie Testumgebungen bei Mass Robotics. Damit soll die Entwicklung von Robotern vorangetrieben werden, die nicht manuell programmiert werden müssen, sondern durch Wahrnehmung und Erfahrung eigenständig handeln können. Auch Branchen, die bisher aufgrund ihrer Komplexität kaum Zugang zu Robotik hatten, sollen von erschwinglichen Lösungen profitieren können, heißt es.

Hölzl betont:

„Wir wollen das Gewöhnliche automatisieren, damit Menschen das Außergewöhnliche tun können. Dank der Kombination der Cloud-Infrastruktur von AWS, der KI- und Simulations-Technologien von NVIDIA sowie der Testumgebung von MassRobotics können wir anpassungsfähige, autonome und erschwingliche Roboter entwickeln.“

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