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Silvernova schließt Finanzierungsrunde

Silvernova schließt Finanzierungsrunde

Silvernova Gründer (v. l. n. r.): Lukas Ballweg (CEO), Nils Lißner (CTO), Felix Füssel (CMO) | Foto: Silvernova

Saskia Müller

Saskia Müller

Nach zwei erfolgreichen eigenen Gründungen und einer langjährigen Tätigkeit in der Presse- und Medienlandschaft verstärkt Saskia nun die Redaktion von Munich Startup.

27. Januar 2026

2 Min. Lesezeit

Silvernova hat eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital treibt das Münchner Startup die Weiterentwicklung seiner KI-gestützten Software für juristische Mandate voran. Die Lösung richtet sich an Anwaltskanzleien, die große Aktenbestände strukturieren und juristische Analysen effizienter erstellen wollen.

An der Runde beteiligen sich Early-Stage-Investoren, BranchenexpertInnen sowie PartnerInnen aus etablierten Kanzleien. Zum Investorenkreis zählt unter anderem Altitude VC, ein Frühphaseninvestor mit Fokus auf Technologie- und Mittelstandsunternehmen. Ergänzt wird das Netzwerk durch PartnerInnen aus Anwaltskanzleien sowie eine Kooperation mit dem Deubner Fachverlag, der juristische Fachinhalte beisteuert. Silvernova bindet damit sowohl Kapital als auch fachliche Expertise eng an die Produktentwicklung.

Nach Angaben des Unternehmens nutzen aktuell mehr als 150 Anwaltskanzleien die Plattform. Silvernova positioniert sich damit als wachsender Anbieter im Legaltech-Markt. Der Fokus liegt nun auf der Skalierung der Software und dem weiteren Ausbau der Funktionalitäten.

Mit KI direkt in der Akte arbeiten

Die Software von Silvernova ist als anwaltliches System konzipiert, das direkt in der Akte arbeitet. Sie analysiert vollständige Verfahrensakten, ordnet Inhalte juristisch ein und erstellt quellenbasierte Schriftsätze. Diese lassen sich unmittelbar in Word weiterbearbeiten, sodass sich die Lösung nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe von Kanzleien integriert.

Technisch setzt Silvernova auf eine tiefe Aktenintegration, eine anwaltsspezifische Vorverarbeitung sowie spezialisierte Wissensmodelle. Dadurch kann das System auch komplexe Sachverhalte strukturiert erfassen. Die KI unterstützt AnwältInnen in verschiedenen Phasen eines Verfahrens, von der Analyse über die Strukturierung bis zur Ausarbeitung von Schriftsätzen.

Die KI fungiert als digitales Arbeitsmittel, das Routinetätigkeiten übernimmt und juristische Teams bei komplexen Verfahren unterstützt. So sollen Kapazitäten für inhaltliche und strategische Aufgaben frei werden.

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